Eine Uhr, um in die Tiefen des großen Blaus einzutauchen. Die Aquatimer Deep Three von IWC Schaffhausen kommt, um alles zu verändern. IWC Schaffhausen bringt die dritte Generation von Taucheruhren mit mechanischer Tiefenmessung auf den Markt. Die Aquatimer Deep Three ist die technische Weiterentwicklung der Schaffhausener Uhren. Als Produkt der Evolution von drei verschiedenen Konzepten des Drehlünetten-Systems zur Messung der Tauchzeit und ausgestattet mit einer hermetischen mechanischen Tiefenmessung bis 10 bar sowie einem leichten Titangehäuse, perfektioniert diese Maschine die Fortschritte der GST Deep One von 1999 und der Aquatimer Deep Two von 2009, um die Sicherheit und den Komfort von Tauchern unter extremen Bedingungen zu gewährleisten.
Die GST Deep One war mit einer inneren Drehlünette ausgestattet, die über eine Krone bei 2 Uhr eingestellt wurde. Mit dieser komplexen technischen Lösung war es praktisch unmöglich, sie zu verstellen und länger als erlaubt zu tauchen. Zudem war die mit Leuchtmasse beschichtete Anzeigeskala vor Wasser, Schmutz und Kratzern geschützt. Die Schwierigkeit, die Krone mit Tauchhandschuhen oder bei schlechten Sichtverhältnissen zu bedienen, wurde mit dem nächsten Modell gelöst, das sie außen anbrachte und eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn nach links erlaubte. In der Aquatimer Deep Three werden die Vorteile der inneren Drehlünette – mit der vor Schmutz und Kratzern geschützten Referenzskala – mit dem Bedienkomfort der äußeren Drehlünette kombiniert, dank eines verfeinerten Kupplungssystems, das die Drehbewegung der Lünette nach innen überträgt. Auch hier kann die innere Drehlünette aus Sicherheitsgründen nur gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden, dank des SafeDive-Systems von IWC.

Die mechanische Tiefenmessung ist das technische Highlight der Aquatimer Deep Three, hermetisch bis 10 bar. In den 1990er Jahren war die GST Deep One aus Titan eine Seltenheit in einer Zeit, in der elektronische Messgeräte den Markt dominierten. Die Ingenieure von IWC statteten die GST Deep One mit einem inneren Messrohr um das Uhrwerk aus, das beim Tauchen durch Mikrolöcher in der Krone mit Wasser gefüllt wurde. Mit zunehmendem Wasserdruck wurde es ausgelenkt und übertrug so den Umgebungsdruck über einen Hebelmechanismus auf einen Doppelzeiger. Auf dem Zifferblatt zeigte ein weißer Zeiger von der Mitte aus die Tauchtiefe bis zu 45 Metern an, während ein zusätzlicher Rattrapante-Zeiger, ebenfalls als Zentralzeiger gestaltet, auf der maximal erreichten Tiefe stehen blieb. Da die Achsen der Messzeiger durch die Mitte des Uhrwerks verliefen, war kein Platz für einen großen Sekundenzeiger. Taucher schätzen den Sekundenzeiger nicht nur zum Timing von Dekompressionsstopps, sondern auch zur permanenten Funktionskontrolle. Zehn Jahre später, in der Aquatimer Deep Two, wurden die Tiefenmesszeiger um das Uhrwerk herum platziert: Nur die gebogenen Spitzen beider Zeiger bewegten sich entlang der seitlichen Anzeigeskala durch eine halbkreisförmige Nut im Zifferblatt. Dies verhinderte, dass die Achsen durch das Uhrwerk verliefen, und ermöglichte die Montage eines zentralen Sekundenzeigers.

Sowohl in der Aquatimer Deep Two als auch in der aktuellen Aquatimer Deep Three befindet sich das Druckmesssystem in einer zweiten großen Krone auf der linken Seite des Gehäuses, geschützt durch einen klappbaren Flansch. Der Wasserdruck wirkt direkt auf eine Membran in dieser Krone und drückt einen Stift in das Gehäuse. Diese Bewegung aktiviert den Hebelmechanismus mit den Messnadeln. Beim Tauchen bewegt sich der blaue Tiefenanzeiger je nach Wassertiefe auf dem weißen Messfeld und zeigt stets die aktuelle Tauchtiefe an. Mit Hilfe des Sekundenzeigers und der Tiefenmessung kann die maximale Aufstiegsgeschwindigkeit von 10 Metern pro Minute kontrolliert werden. Der rote Anzeiger der maximal erreichten Tiefe bleibt bis zu einer Tiefe von 50 Metern auf dem Maximum stehen; wichtige Daten zur Berechnung der notwendigen Dekompressionsstopps.

Das Titangehäuse der Aquatimer Deep Three ersetzt die Edelstahlkonstruktion. Dies, zusammen mit einer schmaleren Drehlünette und abgerundeten Griffprofilen, erhöht die Leichtigkeit und strafft den traditionellen Durchmesser von 46 mm. Auf der rechten Seite wurde ein Rücksetzknopf für den Zeiger, der die maximale erreichte Tiefe anzeigt, von 8 Uhr auf 2 Uhr verlegt. Unter der Titanabdeckung bei 4 Uhr verbirgt sich der Kupplungsmechanismus des neuen Drehlünetten-Systems. Trotz der vielfältigen Anzeigen ist das schwarze Zifferblatt klar und einfach gestaltet. Die Beschichtung garantiert eine hervorragende Ablesbarkeit bei allen Sichtverhältnissen. Die doppelte Färbung erleichtert die Orientierung im Dunkeln: Die für das Tauchen relevanten Anzeigen von SuperLumiNova®, wie Tauchtiefe, Tauchzeit sowie die Zeitmessung in Minuten und Sekunden, sind grün, während die Zeiger und Stundenindizes blau sind. Das zuverlässige automatische Kaliber 30120 mit Datumsanzeige garantiert eine komfortable Gangreserve von 42 Stunden. Ein Taucherhelm ziert den fünfmal verschraubten Gehäuseboden, während sein verlängerbares Kautschukband, anpassbar an die Handgelenkgröße, ein Modell vervollständigt, das von und für Ozeanprofis gemacht wurde.
Merkmale der Aquatimer Deep Three IWC Schaffhausen
Uhrwerk: Kaliber 3012
Frequenz: 28.800 A/h / 4 Hz
Rubine: 21
Gangreserve: 42 Stunden
Aufzug: Automatik
Materialien: Titangehäuse, schwarzes Zifferblatt, schwarzes Kautschukband, Titanschließe
Glas: Saphir, gewölbt, beidseitig entspiegelt
Wasserdicht: 10 bar
Durchmesser: 46 mm
Höhe: 16,5 mm