Eine Neuheit vor der Baselworld 2015, die Bell & Ross Military Type BR03-92, die x-te Version – vorerst – ihrer bekannten BR 0X-92-Serie, die diesmal massengefärbte schwarze Keramik – die Farbstabilität garantiert – mit einem khakifarbenen Zifferblatt und vollständig mit Superluminova® beschichteten Ziffern und Indizes kombiniert, ebenso wie die inzwischen klassischen Zeiger, deren dem Zentrum am nächsten gelegener Teil ebenfalls in Khaki gehalten ist. Ähnlich wie bei alten Militäruhren trägt das Zifferblatt ein rotes Symbol, das die alte Tritium-Warnung (H3) imitiert, wobei der Kreis in diesem Fall die Buchstaben MT für „Military Type“ umschließt. Flaches Saphirglas mit entspiegelnder Behandlung.
Da sie gemäß den technischen Daten bis 100 Meter wasserdicht ist (nochmals: nicht zum Tauchen geeignet), schließe ich daraus, dass die Krone verschraubt und somit aus Stahl mit PVD-Beschichtung gefertigt ist. Die beiden mitgelieferten Armbänder sind 100 % wasserdicht: eines aus schwarzem Kautschuk und das andere aus „ultraresistentem synthetischem Material“ – ich nehme an, Nylon – beide mit einer ebenfalls PVD-beschichteten Stahlschließe. Was in der Pressemitteilung nicht angegeben wird, ist, ob jedes Armband mit einer eigenen Schließe kommt oder sie sich eine teilen müssen – ein nicht unwichtiges Detail, da wir bereits wissen, dass bei bestimmten Marken die Schließe allein ein kleines Budget darstellt.
Vom Uhrwerk der Bell & Ross Military Type BR03-92 wissen wir nur, dass es ein Einzelstundenwerk mit Datum und zentralem Sekundenzeiger ist, das von Bell & Ross „Kaliber BR-CAL.302“ genannt wird, was auf ein ETA SA 2024 hindeuten könnte (ich glaube nicht, dass es sich um eine COSC-Version handelt, denn in diesem Fall würden sie das erwähnen) oder vielleicht auf ein Sellita W200 angesichts der von der Swatch Group seit Jahren angekündigten künftigen Verknappung des ETA SA-Angebots.
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Die Pressemitteilung erwähnt auch nicht den Preis dieses nicht ganz neuen Modells, aber unter Berücksichtigung seiner Vorgänger in der Serie und insbesondere der jüngsten Freigabe des Euro/Schweizer Franken-Wechselkurses glaube ich nicht, dass er weit von 4.000 € entfernt sein wird.
www.bellross.com