Die 98. Academy Awards dienten nicht nur als Feier der neuesten Errungenschaften des Kinos, sondern auch als kraftvoller Moment des Gedenkens für die einflussreichsten Figuren der Filmbranche. Sie fanden am 15. März 2026 in Los Angeles statt, und die Oscars dieses Jahres enthielten tief bewegende Ehrungen für geliebte Künstler, die im letzten Jahr verstorben sind — insbesondere Rob Reiner und Robert Redford.
Das In Memoriam‑Segment des Abends würdigte ihr Vermächtnis, während es zugleich die bleibende Wirkung ihrer Arbeit und die emotionale Last des Verlusts, die sich über ganz Hollywood erstreckt, in den Mittelpunkt rückte.
Diese umfassende Würdigung markierte einen der bewegendsten Momente der sternbesetzten Zeremonie und hob sowohl den persönlichen als auch den beruflichen Einfluss dieser Unterhaltungslegenden hervor.

Eine Nacht voller Erinnerung
Die jährliche In Memoriam der Oscars ist traditionell eine Montage, die der im vergangenen Jahr verstorbenen Branchenmitglieder gedenkt. Im Jahr 2026 wurde sie erweitert, um speziell kuratierte Ehrungen einzubeziehen, die über die übliche Montage hinausgingen und einigen der prägenden Persönlichkeiten Hollywoods längere Erinnerungen lieferten.
Wesentliche Höhepunkte des Gedenksegments 2026
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Rob Reiner‑Hommage: Präsentiert von dem gefeierten Schauspieler und ehemaligen neunmaligen Gastgeber der Oscars, Billy Crystal.
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Robert Redford‑Hommage: Geleitet von Barbra Streisand, die eine berührende musikalische Hommage aufführte.
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Erweiterter Abschnitt: Enthält Ehrungen für Diane Keaton, Catherine O’Hara, Val Kilmer und Robert Duvall.
Beide Ehrungen wurden in die In Memoriam-Montage eingefügt, um die beispiellosen Verluste zu reflektieren, die die Branche erlebt hat.
Rob Reiner: Eine bewegte Karriere
Ein facettenreiches Vermächtnis
Reiners Einfluss erstreckte sich über Fernsehen und Film. Dem Publikum wurde er zuerst als Mike “Meathead” Stivic in All in the Family bekannt, eine Rolle, die sein frühes schauspielerisches Talent zeigte, bevor er Regie führte.
Als Filmemacher leitete Reiner eine Reihe anerkannter Filme, darunter:
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This Is Spinal Tap
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Stand by Me
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Die Braut des Prinzen
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Harry trifft Sally
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Eine Frage der Ehre
Diese Filme erlangten bleibende Popularität und festigten seinen Ruf als meisterhafter Geschichtenerzähler, der mehrere filmische Genres prägte.

Emotionale Ehrung auf der Bühne
Die Ansprache von Billy Crystal basierte auf persönlichen Erinnerungen, reflektierte ihre Freundschaft und Reiners bleibenden Einfluss: „Die Filme meines Freundes Rob werden ein Leben lang halten…“ — ein Gefühl, das von den vielen Schauspielern geteilt wurde, die Crystal während der Ehrung auf der Bühne aus Reiners Filmen begleiteten.
An der Ehrung anwesende Cast-Mitglieder:
| Schauspieler | Filverband |
|---|---|
| Meg Ryan | Harry trifft Sally |
| Cary Elwes | Die Braut des Prinzen |
| Demi Moore | Eine Frage der Ehre |
| Kevin Pollak | Eine Frage der Ehre |
| Kathy Bates | Mehrere Projekte |
Seine Witwe, Michele Singer Reiner, wurde ebenfalls in einer gemeinsamen Ehrung gewürdigt, die ihr beider Leben würdigte.
Robert Redford: Hollywood-Ikone und Verfechter des unabhängigen Films
Ein Leben, geprägt von Kunst und Engagement
Robert Redfords Karriere erstreckte sich über mehr als fünf Jahrzehnte, in denen er zu einem Sinnbild rauer Ausstrahlung und künstlerischer Ambition wurde. Von Butch Cassidy und der Sundance Kid bis Jenseits von Afrika definierte er eine Ära des Hollywood‑Stardoms.
Redford war auch ein Oscar-prämierter Regisseur, vor allem für Gewöhnliche Menschen, und der Gründer des Sundance Film Festival — eine Plattform, die das unabhängige Filmemachen revolutionierte.
Eine Hommage mit Musik und Erinnerung
Barbra Streisand übergab die Redford-Hommage und performte “The Way We Were” — ein Lied, das für immer mit ihrer Zusammenarbeit an dem gleichnamigen Klassiker von 1973 verbunden ist. Ihr Auftritt markierte ihren ersten Live-Auftritt bei den Oscars seit mehr als einem Jahrzehnt und verlieh dem Abend eine emotionale Resonanz.
Streisand erinnerte Redford daran, dass er ein „intellektueller Cowboy“ sei, der das Kino sowohl durch seine Darstellung als auch durch seine Vision prägte — eine passende Hommage an einen Mann, dessen Vermächtnis über die Leinwand hinausreichte.

Breitere Branchenverluste und Beifall
Über Rob Reiner und Robert Redford hinaus ehrten die Oscars eine lange Liste von Künstlerinnen und Künstlern, die im vergangenen Jahr verstorben sind. Dieser Abschnitt enthielt Ehrungen für Talente wie Diane Keaton und Val Kilmer und machte 2025–26 zu einem Jahr bedeutender Verluste in Hollywood.
Bekannte Persönlichkeiten in Erinnerung:
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Diane Keaton
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Val Kilmer
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Catherine O’Hara
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Robert Duvall
Diese Ehrungen erinnerten das Publikum an das breite Spektrum an Talenten, das die Filmgeschichte geprägt hat.
Öffentliche Reaktionen und Reflexionen
Die Länge und emotionale Intensität der diesjährigen Gedenkveranstaltung rief starke Reaktionen in sozialen Netzwerken hervor. Viele Zuschauer lobten die erweiterten Ehrungen als sinnvoll und überfällig, während einige diskutierten, welche Persönlichkeiten einbezogen wurden.
Stimmungsbild des Publikums:
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Herzliche Wertschätzung für erweiterte Ehrungen.
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Emotionale Reaktionen auf persönliche Geschichten, die erzählt wurden.
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Debatten über Einschluss und Auslassungen
Trotz unterschiedlicher Meinungen erreichte der Abschnitt dennoch einen Konsens und gehört zu den einprägsamsten Teilen der Zeremonie.
Ein in der Filmgeschichte eingeprägtes Vermächtnis
Die Oscars haben sich schon immer als Moment erwiesen, der nicht nur dazu dient, Errungenschaften zu würdigen, sondern auch innezuhalten und die Vermächtnisse zu ehren, die das Kino prägen. Die diesjährigen Ehrungen von Rob Reiner und Robert Redford bekräftigten dieses Vermächtnis — Künstler, deren Einfluss über Generationen hinweg nachwirkt.
Als der Vorhang bei der 98. Verleihung der Academy Awards fiel, wurden Zuschauer weltweit daran erinnert, dass Stars zwar verblassen mögen, ihre Geschichten jedoch weiterleben — auf der Leinwand verewigt und von jenen weitergetragen, die sie inspiriert haben.
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