Bei der jüngsten Auktion von Philips in New York (WINNING ICONS – LEGENDARY WATCHES OF THE 20TH CENTURY) hat Breguet ein Exemplar der Breguet Type XX von 1967 für die stattliche Summe von 60.000 US-Dollar erworben, während die Schätzung des Auktionshauses selbst zwischen 12.000 und 24.000 US-Dollar lag. Ein beachtlicher Rekord in einer Zeit, in der diese Uhren nur sehr wenig wert sind.
Neben der Erfindung des Tourbillons oder dem Bau der kompliziertesten Uhr der Welt (Marie Antoinette, 1827) ist der Name Breguet auch in der Luftfahrt von Bedeutung: Im Jahr 1907 entwickelte Louis-Charles Breguet, Ururenkel des genialen Uhrmachers, ein Fluggerät, das senkrecht startende Gyroplane und Vorläufer des Hubschraubers, und entwarf und baute mehrere Flugzeugmodelle, von denen einige im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kamen.

Parallel zur Luftfahrtaktivität der Société Anonyme des Ateliers d’Aviation Louis Breguet entwarf das Uhrenhaus Breguet (nicht mehr im Besitz der Erben desselben Namens) Chronographenmechanismen für Cockpit-Instrumententafeln und begann mit der Herstellung von Uhren für Flieger. So entwickelte es 1935 seine ersten Armbandchronographen. Etwas mehr als zwanzig Jahre später produzierte Breguet die Type XX nach den Spezifikationen der französischen Luftwaffe, die die französischen Luft- und Luftfahrtstreitkräfte bis Anfang der 1980er Jahre ausrüsten sollte. Das Interesse an diesen Modellen war so groß, dass das Haus schließlich eine Version für Zivilisten herstellte. Diese Modelle, die mit oder ohne Stundenzähler ausgestattet sein können, verfügten stets über die Flyback-Funktion.

Der Breguet Type XX Chronograph von 1967, den das Haus Breguet gerade erworben hat, gehört zur ersten Generation dieser Uhren. Er zeichnet sich durch sein gebürstetes Stahlgehäuse und leicht gebogene Bandanstöße aus. Das 38,5 mm große Gehäuse beherbergt ein dunkelbraunes Zifferblatt mit leuchtenden Zeigern und arabischen Ziffern. Dieses 1967 produzierte Stück wurde ursprünglich am 26. Januar 1968 verkauft und wird nun in einem der Markenmuseen in Paris, Zürich oder Shanghai ausgestellt.

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