Eine große neue Studie, die im April 2026 veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass der Body-Mass-Index (BMI) – eine der am weitesten verbreiteten Kennzahlen in der klinischen Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen – den Gesundheitszustand von mehr als einem Drittel der Erwachsenen falsch einstuft. Durch den Vergleich von BMI-basierten Klassifikationen mit präzisen Körperfettmessungen, die durch Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA)-Scans gewonnen wurden, deckten die Forscher systematische Fehler auf, die tiefgreifende Auswirkungen auf die klinische Praxis haben.
Die Wissenschaft hinter der Studie
Die DXA-Scanning liefert eine direkte, hochpräzise Messung von Fettgewebe, fettfreier Muskelmasse und Knochendichte – Informationen, die der BMI, ein einfaches Verhältnis von Gewicht zu Größe, nicht erfassen kann. Die Studie ergab, dass ein erheblicher Anteil der Personen, die nach BMI als "normalgewichtig" eingestuft wurden, tatsächlich überschüssiges Körperfett aufwies, während andere, die als "übergewichtig" klassifiziert wurden, gesunde Fettwerte und eine hohe Muskelmasse hatten. Diese Fehler erstrecken sich über Altersgruppen, Geschlechter und ethnische Gruppen.

Wer ist am stärksten betroffen?
Ältere Erwachsene, insbesondere Frauen, werden überproportional häufig falsch eingestuft, weil Muskelabbau im Alter das Gewicht reduziert, selbst wenn sich Fett ansammelt. Sportler und Personen mit hoher Muskelmasse werden auf der BMI-Skala oft als übergewichtig oder fettleibig eingestuft, obwohl sie einen niedrigen und gesunden Körperfettanteil haben. Die Forscher fanden auch systematische rassische und ethnische Verzerrungen in den BMI-Grenzwerten, die weitgehend aus Studien mit Bevölkerungsgruppen europäischer Abstammung abgeleitet wurden.
Klinische und politische Implikationen
Die Ergebnisse fordern die Gesundheitssysteme heraus, über den BMI als primäres Gesundheits-Screening-Tool hinauszugehen. Die Forscher empfehlen, Taillenumfang, Körperzusammensetzungsanalyse und metabolische Biomarker in Routineuntersuchungen zu integrieren, um ein genaueres Bild des individuellen Gesundheitsrisikos zu erhalten. Versicherungsbasierte BMI-Grenzwerte – die zur Bestimmung der Abdeckung von Gewichtsverlustbehandlungen verwendet werden – müssen möglicherweise ebenfalls überprüft werden.
Was Patienten tun sollten
Personen, die sich um ihre metabolische Gesundheit sorgen, sollten bei ihren Gesundheitsdienstleistern eine umfassendere kardiometabolische Bewertung anfordern, einschließlich Nüchternblutzucker, Lipidpanels und Blutdruckmessungen. Letztendlich unterstreicht die Studie die Botschaft, dass Gesundheit nicht auf eine einzige Zahl reduziert werden kann – und dass eine personalisierte, evidenzbasierte Bewertung für eine genaue Diagnose und wirksame Präventivversorgung unerlässlich ist.
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